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Donnerstag, 9 September 2010

Namenstag:
Aldony, Jakuba, Sergiusza

ÜBER POLEN
Geschichte Polens

Piasten. n IX-X Jahrhundert auf dem Gebiet Polens gab es einige frühstaatlichen territorialen Organisationen, unter deren Wislanen und Polanen um Krakau und Polanen um Gnesen von großer Bedeutung waren.

Die Konsolidierungs- rund Zentralisierungspolitik wurde von Boleslaw I Chrobry fortgesetzt. Nach seinem Tod kam es zur inneren Desorganisation, zum Eingriff der Nachbarn und dem Verlust der Unabhängigkeit von Deutschland. Erst in Jahren 1047- 50 Kasimir I Odnowiciel konnte die Herrschaft wieder konsolidieren und dadurch die Situation des Landes stabilisieren. Damals wurde Krakau zur Hauptstadt Polens gemacht.

Zur weiteren Verstärkung Polens hat Boleslaw II. Śmiały gebracht, und die internationale Position Polens wurde durch seine Krönung im Jahre 1076 bedeutend verstärkt. Innere Opposition hat jedoch der König zum Landverlassen gezwungen (nach der Hinrichtung des Bischofs Stanisław von Krakau).

Bald brach alles auseinander und es kam erneut zur inneren Abschwächung des Landes, die erst von Bolesław III. Krzywousty durchbrochen wurde.

Im Jahre 1109 schlug er eine deutsche Waffengewalt ab, eroberte Pommern und Gebiete Lubuska und zwang dem Westlichen Pommern eine Oberherrschaft auf. Nach seinem Tod kam es zur über 150 Jahre dauerten Aufteilung des Landes.

Nach der kurzen Herrschaft von tschechischen Przemysliden um die Wende des XII zum XIV Jahrhundert erreichte Władysław I. Łokietek die Vereinigung seiner Provinzen mit Großpolen und Kleinpolen (ca. 106.000km 2) und 1320 die Königskrönung.

Das wiederaufgebaute Königsreich Polens musste gegen das Tscheschen- und Kreuzritterbündnis kämpfen. Tschechien machte allmählich die Teilgebiete Schlesien von sich abhängig, der Deutschen Orden eroberte Kujawien. Die Konsolidierung wurde erst durch Kasimir III. erfolgreich erzielt. Es gelang ihm eine Ausdehnung seines Reiches nach SO einzuleiten (ca. 170.000 km², mit Lehngebieten ca.240.000 km² und Bevölkerungszahl von 2 Millionen). Seine Politik brachte zur inneren Stabilisierung und dem wirtschaftlichen Aufschwung, wodurch Polen an die internationale Bedeutung gewann.

Nach dem Aussterben des letzten Piasten, laut der Erbverbrüderung (1370), die Kasimir III. mit dem in Ungarn regierenden Haus Anjou traf, soll sein Neffe Ludwig der Nachfolge sein.

Im Jahre 1384 wurde seine Tochter Hedwig zur Königin genannt. Durch die Ehe der Tochter Ludwigs mit dem Großfürsten von Litauen, Jagiełło, auf Grund des Abkommens von Kiew (1386) wurde eine polnisch- litauische Personalunion begründet. Dies gab den Anfang der Herrschaft Jagiellonen in Polen.

Władysław II. Jagiełło durch geschickte Politik konnte den Staat innerlich konsolidieren und auch außenpolitisch absichern. Der Sieg über den Deutschen Orden von Tannenberg 1410 entfernte die Gefahr von Norden, und das Abkommen von Hordol (1413), sicherte die polisch- litauische Personalunion.

Die Festlegung der polnischen Erbfolge für seine Söhne, musste mit großzügigen Privilegien für den Adel erkaufen. Diese eingeleiteten Initiativen wurden durch Kasimir VI. dem Jagiellonen fortgesetzt . Im Jahre 1454 nach dem Erlass der Satzungen von Nieszawa, brachte er zur Niederlage des Deutschen Ordens im 13. jährigen Krieg, der mit dem Anschluss von Preußen und Warmien (Erland) und den Preußen herzoglichen Anteil zum Lehen endete.

Die Herrschaft von Jan I. Olbracht und Aleksander dem Jagiellonen sicherte privilegierte Stellung des polnischen Adels (Schlachta)- die Privileg von Piotrków (1496) und nihil novi Verfassung (1505). Unter den letzten Jagiellonen: Sigismund I. der Alte und Sigismund II. August erlebte Polen sein allseitiges Goldenes Zeitalter. Die Bevölkerungszahl des polnisch- litauischen Staates belief sich um die Wende des 15. zum 16 Jahrhundert auf ca. 7,5 Millionen. Es wurde zu freundlichen Beziehungen mit Habsburgen geführt (das Abkommen von Wien im Jahre 1515).

Wahlkönigtum. Mit dem de Aussterben der Jagiellonen im Mannesstamm (1557) ging die Herschafft der Jaiellonen Dynastie zu Ende.

Alle nachmaligen Könige wurden von dem gesamten Adel gewählt. Nach der kurzen Regierungszeit von Henrik III. Wales bemühte sich Stephan IV. Bathory die Königsmacht zu verstärken. Im Jahre 1582 kam es zum Krieg mit Russland um Livland, der mit Abkommen von Jama Zapolska im Jahre 1582 beendet wurde. Der Nachfolger Batorys, Sigismund III. aus dem schwedischen Haus Wasa, mit seinem Anspruch auf schwedischen Thron, beitrug zu dem dauerhaften Konflikt mit Schweden.

In der zwanzigjährigen Regierungszeit von Jan II. Kasimir kam es zur weitergehenden Lähmung der Saatführung, Entvölkerung, Gebietsverluste, wodurch Polen an internationaler Bedeutung verlor. Hervorragende Erfolge von Johann III. Sobieski (Chocim 1673, Wien 1683) verbesserten nur vorläufig die Staatsituation. Nach seinem Tod wurde Republik Polen allmählich zum Gegenstand der Nachbarmachtpolitik.

1764 wurde auf russischen Druck Stanislaus II. August (Poniatowski) zum letzten König gewählt, was die Durchführung der einbeschränkten Reformen ermöglichte.

Die eingeführten Reformen und die ausländischen Nachbarn verstrickten die zerstrittenen Adelsparteien in einen Bürgerkrieg (Konföderation von Bar, 1768-72).Die Bekämpfung der Konföderation bot Anlass, 1772 zur der 1. Polnischen Teilung. Die Gebiete wurden unter Österreich, Preußen und Russland geteilt.

Es wurden sämtliche Reformen durchgeführt, zu denen König selbst den Anstoß gab.

1773 wurde die Nationale Erziehungskommission berufen, ein Vierjähriger Reichtag verabschiedete: u.a.: Armeeauktion, Erweiterung des Stadtrechts, und am 3. Mai 1791 wurde die erste geschriebene Verfassung Europas.

Die Pläne des inneren Wiederaufbaus des Landes machte die Konföderation von Targowice im Jahre 1792 und Intervention der russischen Armee (polnisch- russischer Krieg, 1792) zunichte, nach dem es zu in der 2. Teilung kam. Diesmal wurde den Rest des Landes unter Russland und Preußen geteilt. Der 1794 von T. A. B. Kościuszko geführte Aufstand, der mit der Niederlage endete sieht man als Versuch die Überreste der Staatsstruktur zu bewahren.

Polen hat seine Unabhängigkeit für über 100 Jahren verloren.

Infolge der Teilungen wurden Gebiete Polens als Provinzen an Teilungsmächten angeschlossen: Galizien wurde aus den österreichischen Unterwerfungsgebieten geschaffen, aus den preußischen Unterwerfungsgebieten wurden Westpreußen, Südpreußen und Neuostpreußen geschaffen.

Die Russland untergeordneten Gebieten wurden in Gouvernements gegliedert.

Auf diesen allen Gebieten wurden Selbstverwaltungen und zentralisierte Bürokratie eingeführt.

Die politische Erlebung beeinflusste die russische Revolution in Jahren 1905-07, die vorwiegend Teilungsgebiete Russlands umfasst. Infolge der Revolution gewann die polnische Bevölkerung einige Zugeständnisse wie: polnische Schulwesen, polnische Vereine, Vertreter in russischer Duma (gewählte Volksvertretung) und in der Staatsrat.

Dies aber hemmte das Streben nach Unabhängigkeit nicht. In Jahren 1908-14 gründeten sich in Galizien paramilitärische Organisationen (polnische Freiheitsorganisationen).

Während des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges 1914 wurde Polen durch politisch verschiedene Parteien vertreten: pro russische (Nationaldemokratie unter R. Dmowski )- die sich den Sieg von Entente vor allem Russland; pro österreichische (J. Piłsudski, Polnische Legionen), die dagegen die Mittelmächte unterstutzte.

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges (1914), in dem die Teilungsmächte gegen sich kämpften, belebte die nationalen Hoffnungen auf Wiedergewinnung der Unabhängigkeit.

Die Westmächte wollten Polen unterstützen, indem sie im Jahre 1917 in Paris Nationalkomitee zu Leben beriefen. Das Nationalkomitee wurde von Ententemächten als Vertretung Polens anerkannt.

In Frankreich fing man an die polnische Armee zu bilden (Polnische Armee in Frankreich im Ersten Weltkrieg). Nach der Abgabe eines Teiles des Polnischen Königsreiches durch Mittelmächte (Abkommen von 1918) an Ukraine schloss sich das Polnische Armeekorpus mit der J. Haller an der Spitze an dem II. Polnischen Armeekorpus in Russland.

Am 8.I. 1918 gab der USA Präsident W. Wilson 14 Punkten Deklaration, deren dreizehnter Punkt die Unabhängigkeit Polens betraf. Der Ausrufung eines unabhängigen Polen durch den Regentschaftsrat am 7.10.1918 folgte die Proklamation der Republik Polens und Berufung der Liquidationkommission.

Die Republik Polen. Entspannung in der deutschen und österreichischen Armee und immer mehr radikalisierte gesellschaftliche Gesinnung unter dem Einfluss der Revolutionsereignissen im Osten und Entstehung in Lublin (6-7 XI 1918) der vorläufigen Regierung der Republik Polens entschieden über das Bemühen der Regentschaftsrat um die Befreiung J.Piłsudskis. Piłsudski kehrte aus Magdeburger Festungshaft am 10. IX. nach Warschau zurück. Er übernahm am 11.11. 1918 die militärische Befehlsgewalt.

Informationen über Burgfriede auf der Westfront verursachten schnelle Abrüstung der Soldaten der deutscher und österreichischer Armee sowie Proklamation der Unabhängigkeit. Infolge der misslungenen Zusammenarbeit der Regentschaftsrat mit Mittelmächten zwang sie zu Übergabe der Zivilregierung an Piłsudski. Am 17. 11. wurde die neue Regierung ernannt mit dem Sozialist J. Maruszewski als Prämier, der ein Manifest erließ, in dem weitgehende wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Reformen vorgesehen wurden.

Nach dem misslungenen Putsch schließ Piłsudski mit den Rechtsparteien einen Kompromiss, infolge dessen am 16.01.1919 von der Rechtsparteien und Entente anerkannte Regierung I.Paderewskis berufen wurde.

Am 26.01.1919 wurde der gesetzgebende Sejm berufen, der am 20.02.1919 so genannte Kleine Verfassung annahm. Laut dieser Verfassung wurde die vollziehende Gewalt an J. Piłsudski als Staatschef anvertraut. Der Staat Polens umfasste zuerst Königreich Polen und Westgalizien. Auf der Friedenskonferenz in Paris im Januar 1919 wurden Interesse Polens hauptsächlich von R. Dmowski und KNP Anhänger vertretet. Dies wurde zum Gegenstand des französisch- britischen Konflikts. Im Versailler Vertrag wurde in Ostpommern ohne Danzig (Freie Stadt Danzig), Großpolen (Großpolen Aufstand), und in Oberschlesien und Erland und Masuren das Abhalten der Plebisziten angeordnet. Der August 1919 und 1920 wurden durch Aufstände geprägt. Nach dem letzten polnischen Aufstand (im Mai 1921) wurde schlussendlich die Grenze festgelegt. Polen erhielt die Plebiszitgebiete (Größten Teil der industriereichen Gebieten Oberschlesiens mit 46% Bevölkerung). Die Grenze entlang des Distrikts Teschen wurde durch Entente im Juli 1920 auf der Konferenz in Spa festgelegt.

Dem Verlangen entsprechend ( tschechischer Angriff) wurden zwei polnischen Bezirke an Tschechoslowakei angeschlossen.

Die Republik Polen war damals Mehrnationalitätenstaat (Die Polen machten nur 65% der Bevölkerung aus), Mehrglaubenstaat (römisch – katholisch 62%) mit landwirtschaftlichem – industriellem Charakter (64% in Landwirtschaft). Die Industrie war nur in Gebieten um Lodz, Warschau, in Oberschlesien, Altpolnischem Gebiet gut entwickelt. Moderne Landwirtschaft gab es nur in Großpolen, weitere Gebiete Polens waren von Überbevölkerung und extensive Landwirtschaft.

Die Übernahme der Regierung von Piłsudski und Regierungsblock, wurde durch Nationalversammlung anerkannt, indem er zum Präsidenten berufen wurde. Piłsudski lehnte es aber ab und schlug an seiner Stelle I. Mościcki vor. In Außenpolitik kam es zu besseren Beziehungen mit Großbritannien und die Machtübernahme von A. Hitler (1933), brachte zur Wiederbelebung des polnisch - französischen Bündnisses. Das Sowjetrussland und das Deutsche Reich sollten neutralisiert werden (Nichtangriffsverträge 1932, 1934). Mit dem Überfall auf Polen am 1.9.1939 löste Hitler den Zweiten Weltkrieg aus.

Das polnische Heer konnte sich nicht gegen die deutsche Wehrmacht in September 1939 und das Eingriff der Roten Armee am 17.09. nicht behaupten. Dies bedingte rasche Kapitulation der polnischen Streitkräfte. Der Staat wurde wieder geteilt, die polnischen Regierungsvertreter emigrierten und lebten seither in der Emigration.

Die polnische Regierung wurde in Rumänien interniert und in Paris wurde Exilregierung unter General W. Sikorski (als Prämier und oberste Befehlshaber) gebildet, die vorwiegend aus Gegner der Regierungsblocks bestand.

Die Kontinuität des polnischen Staats bewahrte I. Mościcki, der W. Raczkowski zu seinem Nachfolger nannte. Nach der Niederlage Frankreich operierte Exilergierung von Großbritannien aus. Obwohl Polen als treuster Bundesgenosse Großbritanniens angesehen war, in Folge des Zusammenbruchs der diplomatischen Beziehungen mit Sowjetunion und polnischer Regierung (Katyń), wurde die Unterstützung seitens Westalliierten geringer. Mit ihrer Bewilligung wurde Polen in sowjetische Besatzungszone untergebracht.

Im Juli 1945 wurde der Exilregierung die Anerkennung der Alliierten entzogen. Die Exilregierung setzte jedoch ihre Tätigkeit in London fort, indem sie Souveränität polnischer Regierung bis 1990 bewahrte.

Das Streben der Sowjetunion aus Polen ihre Besatzungszone zu machen, brachte zum Abbruch der diplomatischen Beziehung mit Exilregierung und zur Bildung der Emigration untergeordnete politische Zentralstelle (Polnischer Patriotenverband) und Armee –T. Kościuszki - 1. Infanteriedevision (Lenino). Im Jahre 1944 wurde polnische Armee in Sowjetunion, nach dem Anschluss mit AL, in Polnische Armee umgewandelt. Die Truppen nahmen tatsächlich an Kämpfen am Oder und Nysa und an Sturmangriff auf Berlin teil.

Angesichts des Anmarschs der sowjetischen Armee auf polnische Grenze bearbeitet die polnische Untergrundregierung den „Gewitter“ Plan.

Die Ausführung dieses brachte zu Vergeltungsmassnahmen seitens Sowjetunion und polnischer kommunistischer Kräften gegen AK- Soldaten, und in Warschau 1944 brachte sie zur Niederlage des Warschauer Aufstands. Auf dem Besatzungsgebieten NKWD wurden die Mitglieder der Untergrundregierung festgenommen. Im März 1945 wurden sechzehn Anführer der Untergrundregierung festgenommen, die zur Verhandlungen eingeladen waren (Der Prozess der Sechzehnten).

Polen als Volksdemokratie. Am 21.07.1944 entstand in Moskau PKWN, der von KRN, ZPP Mitgliedern und von den Mitgliedern des polnischen Kommunistenverband in Sowjetunion.

Am 22.07. 1944 wurde ein Manifest erlassen, laut dessen gesellschaftliche und wirtschaftliche Reformen eingeführt werden sollten und die Wiederkehr zur Verfassung von März erzielt werden sollte. Die polnisch- sowjetische Grenze entlang der Cuzon – Linie soll auch anerkannt werden.

Unter dem Einfluss von Sowjetunion lehnte im Jahre 1947 die polnische Regierung den Vorschlag der Zusammenarbeit im Rahmen des Marshallplans ab. Damit geriet Polen in wachsende Anhängigkeit von der UdSSR im Rahmen des Rats für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (1949).

Zusätzlich politische, wirtschaftliche und militärische Vorherrschaft der UdSSR wurde durch Teilnahme Polens an dem Warschauer Pakt gesichert.

In Jahren 1947-48 wurde dreijährigen Wiederaufbauplan realisiert, der maximale Etatisierung, Agrarreform sowie Nationalisierung der Groß - und Mittelindustrie (der politische Ziel- die Liquidierung der Landstände und Bourgeoise). Die Wirtschaftspolitik der Volksrepublik Polen führte zur Entstehung des quasi konjunkturellen Produktionszyklus: zuerst liberale, pro Konsumtionspolitik, Ausbau des Investitionsplan im Bereich der Schlüsselindustrie (Schwerindustrie, Maschinenindustrie, Energetik). Alle Geldmittel wurden auf die Reagierung dieses Planes verwendet (Tempofall des Anstiegs der Nationaleinkommen) auf Kosten der Landwirtschaft und Verbrauch (Stagnation oder Rückgang der Reallohn) führte zu Protesten, die mit politischer Krise und dem Wechseln der Regierungsmannschaft endete (1956, 1970, 1980).

Die neue Regierungsmannschaft fängt vom Beruhigen der gesellschaftlichen Stimmung, indem sie die Finanzierungsaufwand für die Konsumption erheblich erhöht.

Im Jahre 1978 wurden die unabhängigen Gewerkschaften und das Komitee KOR gegründet.

Die Wahl der neuen Besetzung betrachtete man als moralischer und psychologischer Faktor, der die gesellschaftliche Unzufriedenheit auslöste. Die Wahl des Krakauer Kardinals K. Wojtyła zum Papst und sein erster Besuch in Polen sorgten für weitergehende soziale Spannungen.

Die wachsende Wirtschaftskrise entlud sich in Streiks und Aufruhr, die von der Regierung nur durch zahlreiche Zugeständnisse (Vereinbarungen von Danzig, Jastrzębie und Stettin) und die Zulassung der unabhängigen Gewerkschaften beendet werden konnten.

Gierek musste am 6.09. 1980 S. Kania als Erstem Sekretär der KC PZPR weichen.

Es gab neue politische Richtlinie so genannte; Politik des sozialen Wieseraufbaus.

Die neue unabhängige Gewerkschaft "Solidarnosc" unter Führung von L. Walesa wurde am im September 1980 gegründet und am gerichtlich bestätig. Die Bewegung der neuen Gewerkschaft breitete sich schnell aus. Sie stellte nachdrücklich Anspruch auf Demokratisierung, Realisierung der sozialen Forderungen, Abschaffung der Zensur, Wahrheit über Befreiungsbewegung (vor allem über die polnischen – sowjetischen Beziehungen). Im April 1989 wurde die Gewerkschaft NSZZ Solidarność und NSZZ RI Solidarność wiederzugelassen.

Trzecia Rzeczpospolita. W VI 1989 r. odbyły się wybory do sejmu (tzw. kontraktowe) i wolne wybory do senatu, zakończone zwycięstwem kandydatów Kom. Obywatelskiego "Solidarność"; w obliczu załamania się systemu gospodarczego oraz powszechnej utraty autorytetu przez PZPR doszło do sojuszu politycznego pomiędzy Komitetem Obywatelskim a ZSL i SD; powstał nowy rząd koalicyjny (Kom. Obywatelski, ZSL, SD, PZPR, premier T. Mazowiecki) zdominowany przez dotychczasową opozycję; na prezydenta (1 głosem) Zgromadzenie Narodowe wybrało W. Jaruzelskiego; dokonano zmiany nazwy państwa na Rzeczpospolitą Polska.

Die Republik Polen. Die Parlamentswahlen und die freien Wahlen zum Senat vom 4. 6. 1989 brachten einen überwältigenden Sieg der Opposition; das Bürgerkomitee "Solidarnosc".

In Folge des Wirtschaftszusammenbruchs und des Verlusts der Autorität von PZPR kam es zum Bündnis zwischen dem Buergerkomitee und ZSL UND SD. Es gründete sich neue Koalitionsregierung (das Buergerkomitee, ZSL, SD,PZPR).Der Oppositionspolitiker T. Mazowiecki wurde zum ersten nichtkommunistischen Regierungschef.

Der bisherige Vors. des Staatsrats, W. Jaruzelski, wurde am 19. 7. (mit einer Stimme) durch Nationalversammlung zum Staatspräsidenten gewählt. Die neue Staatsbezeichnung wurde eingeführt. Im Dezember 1990 wurde L. Wałęsa zum Staatspräsidenten gewählt (im ersten Wahlgang enthielt er mehr Stimmen als T. Mazowiecki und im zweiten Wahlgang mehr Stimmen als S. Tymiński). Der Präsident in der Emigration R. Kaczorowski übergab die Insignien der Gewalt. Im Jahre 1995 verlor L. Wałęsa im zweiten Wahlgang mit wenigen Stimmen die Wahlen. A. Kwaśniewski wurde zum Staatspräsidenten.

R. Grodecki, S. Zachorowski, J. Dąbrowski Dzieje Polski średniowiecznej, t. 1-2, Kraków 1926; Historia państwa i prawa Polski, red. J. Bardach, t. 1-4, Warszawa 1968-72; Kultura Polski śrdniowiecznej. X-XIII w., red. J. Dowiat, Warszawa 1983; W Konopczyński Dzieje Polski nowożytnej, t. 1-2, Warszawa 1986; S. Kieniewicz Historia Polski 1795-1918, Warszawa 1987; W. Roszkowski Najnowsza historia Polski 1918-1989, Warszawa 1991; A. Paczkowski Pół wieku dziejów Polski 1939-1989, Warszawa 1996; Kultura Polski średniowiecznej. XIV-XV w., red. B. Geremek, Warszawa 1997; A. Dudek Pierwsze lata III Rzeczpospolitej 1989-1995; Kraków 1997.

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